20. März 2018

Der 30er Bus verläßt die Haltestelle mit einer knappen Minute Verspätung. An der Münchner Straße beträgt der Rückstand dann schon eine Minute. Der Rückstand kann aber wett gemacht werden, da der Bus ab der Trettachstraße  nicht mehr halten muss. Trotz standardmäßig roter Ampel an der Peterhofkreuzung, wird das Diesel-Gymnasium pünktlich erreicht. Die Straßenbahn ist eine Minute zu früh an der Halltestelle, wartet aber die reguläre Abfahrtszeit ab.   Ankunft am Kö ist 08:30 Uhr und damit eine Minute nach Plan. Die Fahrzeit beträgt damit 28 Minuten, von Tür zu Tür sind 35 Minuten vergangen.

Auf dem Rückweg kommt es heute nicht auf einen oder mehrere Anschlüsse an. Ich muss unterwegs zur Packstation und fahre deshalb mit der Linie 6 nur bis Hochzoll Mitte um nach der Packstation mit dem 29er Bus weiter zu fahren.

Als ich nach der Packstation auf den Fahrplan schaue, sehe ich, dass ich 9 Minuten auf den Bus warten müsste. Da ich in der Kälte nicht rumstehen möchte, mache ich mich schon mal auf den Weg zur nächsten Haltestelle. Nach 8 Minuten bin ich dann schon an der Münchner Straße, da lohnt es sich auch nicht mehr auf den Bus zu warten. Ich gehe also über den Zwapl direkt nach Hause und sehe den Bus später noch das Wohngebiet umkreisen.

Außer dass ich mich 12 Minuten an frischer Winterluft bewegt habe, bin ich noch zu der Erkenntnis gekommen, dass es sich an der Friedberger Straße nicht lohnt auf den Bus zu warten, wenn das länger als 10 Minuten dauert. Durch die Beschränkung auf Tempo 30 im Wohngebiet und die Linienführung ums Wohngebiet herum, ist der Bus nicht schneller als ein Fußgänger.

19. März 2018

Der 30er Bus ist an den Haltestelle Friederich-Deffner – Straße pünktlich, auch an der Ampel der Peterhofkreuzung passt die Zeit noch. Der Bus verwartet dort aber zwei Rotphasen und die Fahrgäste können beobachten,  wie die Anschlusstram gegenüber pünktlich um 7:59 Uhr die Haltestelle verlässt.

Also ist bei Minusgraden warten auf die nächste Bahn angesagt. Ankunft am Kö um 08:18 Uhr mit  4 Minuten Verspätung und nach einer Gesamtfahrzeit von 32 Minuten.

Rückfahrt: Die Tram 6 verlässt mit nur einer Minute Verspätung den Königsplatz. Das lässt bei nur einer Minute Umsteigezeit schon wieder nichts Gutes für den Anschluss erwarten.

Die Bahn schafft es tatsächlich pünktlich am Diesel Gymnasium zu sein. Aus einer  pünktliche Abfahrt des 30er Busses wird es dieses Mal aber auch nichts. Nachdem der 31er Bus zu lange in seiner Parkposition gebummelt hat, fahren beide Busse erst 16:49 Uhr in die Haltestelle ein. Der Bus 30 startet damit mit 3 Minuten Verspätung nach Hochzoll Süd.

Letztlich ist der Bus trotzdem pünktlich in Hochzoll- Süd. Die Verspätung wurde zu Lasten der Einhaltung der StVO wieder aufgeholt. Falls mal eine Stadtbusralley stattfinden sollte, wäre der Fahrer mein Favorit.

Die Gesamtfahrzeit beträgt diesmal 29 Minuten, was für den Nachmittag und diese Verbindung ein neuer Rekord ist.

 

16.März

Heute soll es dann auch am Morgen mit der DB-Variante klappen. Um genau 07:00 soll der 29er Bus zum Bahnhof Hochzoll fahren. Nach 5Minuten dann die Regionalbahn bis zur Haunstetter Straße. Weiter geht es dann mit der Tram 2 oder 3 zum Kö. Da beide Bahnen im 5Minuten-Takt fahren, ist ein genauer Anschluss eigentlich nicht nötig.

Und tatsächlich hat das so funktioniert. Ich war nach 29 Minuten Fahrzeit am Kö. Von Tür zu Tür habe ich 39 Minuten gebraucht. (Fahrrad 30, Auto 15 bis 30)

Am Nachmittag hat dan sogar der Anschluss 6/30 am Dieselgymnasium funktioniert aber eben nich regulär. Die  Tram 6 , die ich am Kö gerade noch erreicht habe, war noch eine Fahrt mit Verspätung. Damit war der Anschluss dann zu erreichen. Die reguläre Bahn war bei Abfahrt des Anschlussbusses noch nicht in Sicht.

14. März 2018

Eigentlich wollte ich heute die Variante mit der Regionalbahn auch am Morgen probieren. Die  App der DB zeigt aber für den Fugger Express 15 Minuten Verspätung an. Damit fällt diese Variante aus. Ich nehme also wieder zunächst den 30er. Bus, der mit schon 2 Minuten Verspätung an der Deffner Straße startet und deshalb erfahrungsgemäß den geplanten Anschluss am Dieselgymnasium nicht erreichen wird. Der Bus kommt verspätet an, aber der Anschluss funktioniert dann doch, weil die Tram auch verspätet ist. Jetzt versteh ich auch wie Herr Dr. Cassaza das mit der Fuzzy-Logik in seiner Promotion meint.  Wenn alle Verkehrsmittel irgendwie ganz zufällig verkehren wird es auch ganz zufälligerweise zu hoch qualitativen Anschlüssen kommen. In seine Augsburger Firma hat das heute schon mal funktioniert. Bus und Straßenbahn treffen sich zufällig zeitgleich an der Umsteigestelle. Ein Wunder der Fuzzy-Logik. Danke Walter. Eine Frage bleibt trotzdem noch: Wieso kann die SWA-App nicht die Verspätungen der DB-App ebenfalls anzeigen? Ich werde wohl in Zukunft dann doch eher die Bahn App benutzen um nicht mit zwei Apps hantieren zu müssen.

Die Bahn kommt 08:29 Uhr am Kö an. Damit betrug die reine Fahrzeit 28 Minuten, die Zeit von Tür zu Tür 35 Minuten.

14. März 2918

Der Tag beginnt mit Regen, deshalb stürze ich mich wieder ins Abenteuer  Öffentlicher Nahverkehr. Das beginnt diesmal mit einem Sprint.

Geplant war 07:48 Uhr an der Haltestelle Friedrich Deffner Straße in den 30er Bus einzusteigen. Aber schon auf dem Weg zur Haltestelle überholt mich der Bus. Ich rette mich vor der 15 Minütigen Wartepause durch ein für mein Alter völlig überzogenen Sprint. Beim Einsteigen kann ich dem Fahrer nur ein atemlosen „Sie sind zu früh“ entgegenhauchen. Der Kontert aber mit der Ansage „nein, 15 Sekunden zu spät“. Laufen also die Uhren in Leitsystem und auf den Anzeigen der Haltestellen nicht synchron? Ich vergewissere mich also nachmals auf der App und mache eine erstaunliche Entdeckung. Bisher hat die App mich immer zur Haltestelle Friedrich-Deffner-Straße geschickt. Heute sollte ich lt. App erstmals  in Hochzoll-Süd zusteigen. Zu welcher Haltestelle mich die SWA-App schickt, hängt vermutlich davon ab, ob ich die Fahrplanabfrage aus der Küche oder aus dem Wohnzimmer mache. Das muss ich zu Hause noch mal ausprobieren. Wahrscheinlich ist es vom Wohnzimmer aus näher nach Hochzoll-Süd und aus der Küche würde ich die Haltestelle Friedrich-Deffner-Straße eher erreichen. Die Programmierer der Stadtwerke-App haben scheinbar nicht berücksichtigt, das es in Augsburg weitläufige Wohnpaläste gibt. Das sind die Tücken der Digitalisierung. Und da will sich unsere CSU-Digitalisierungs Ministerin Dorothee Bär einem autonomen Flugtaxi anvertrauen. Hoffentlich ist die Steuerungsapp dann von den Stadtwerken Augsburg programmiert und hoffentlich nimmt sie Seehofer, Söder, Scheuer und den Großkarrierten gleich noch mit auf die Abenteuertour. Als Reiseleiter würde ich Stadtwerke Chef Cassaza vorschlagen.

Letztlich hatte der Fahrer Recht und der Bus hat mit nur 15 Sekunden Verspätung die Haltestelle verlassen. Trotzdem ist er mit 3 Minuten Verspätung an der Anschlusshaltestelle angekommen. Während der Bus noch an der Ampel warten musste, konnten seine Insassen beobachten, wie die Anschlussstraßenbahn in die Haltestelle einfährt und diese auch pünktlich wieder verläßt. Auch dieses Mal wieder ohne die Anschlusskunden aus Hochzoll Süd. Letztlich habe ich den Königsplatz um 08:18 Uhr erreicht, nach einer Fahrtzeit von genau 30 Minuten und 35 Minuten nach verlassen der Häustür.

Das Fahrrad hätte also auch heute wieder den Fahrtzeitvergleich gewonnen. Der zusätzliche Fitnessfaktor  der Fahrradtour wurde aber heute durch den Blitzsprint zum Bus schon fast wett gemacht.

Auf der Rückfahrt am Nachmittag wähle ich eine neue Verbindung, die mir die schlaues Stadtwerke App vorschlägt.

Ich nehme am Kö die zwoier Strosseboh zum Haunstetter Bahnhof um dort in den Fugger-Express nach München einzusteigen. Weiter geht dann zum Bahnhof Hochzoll, wo hoffentlich der  Anschluss an den 29er Bus funktioniert.

Das Risiko besteht in einmal zusätzlichem Umsteigen. Da aber die DB die Strcke durch die Stadt zig mal schneller als die Straßenbahn bewältigt, bleibt ein größerer Umsteigepuffer. So die Theorie.

In der  Realität fährt die 2 am Kö pünktlich und ist auch pünktlich am Haunstetter Bahnhof. Dort soll die Regiobahn um 17:08 Uhr abfahren, es wird aber schon mal eine Verspätung angezeigt.

Der Zug kommt 3 Minuten zu spät und erreicht auch den Bahnhof Hochzoll mit dieser Verspätung um 17:22 Uhr. Die Weiterfahrt mit dem 29er Bus ist für 17:25 geplant. Da muss man sich dann schon beeilen um vom Bahnsteig an die Bushaltestelle zu kommen. Auf alle Fälle hätte ich es bis 17:25 geschafft am Bus zu sein, der lässt aber auch auf sich warten.Um 17:27 fährt der Bus am Hochzoller Bahnhof ab und erreicht um 17:32 Uhr die Haltestelle an der Deffnerstraße. Damit hat die Rückfahrt vom Kö nur sensationelle 24 Minuten gedauert, nur 1 Minute länger als im Fahrplan. Von Tür zu Tür waren es 32 Minuten. Das ist für eine nachmittägliche Rückfahrt ein neuer Rekord und zur Zeit nur mit dem Fahrrad zu unterbieten.

Dienstag 13. März

Entgegen der Vorschau der Meteogroup von Gestern, gibt es herrlichen Sonnenschein und das soll auch im Tagesverlauf nicht viel anders werden. Also ist das Fahrrad das Verkehrsmittel der Wahl. Für die 6,3 km brauche ich diesmal genau 30 Minuten und bin damit genauso schnell wie eine planmäßige Fahrt mit dem AVV. Musste mich aber nicht gegen drängelnde Pennäler durchsetzen und habe mich auch schon eine halbe Stunde bewegt.

Fahrt ins Theater

Für Heute ist aber auch noch eine zweite Fährt vorgesehen: Abends ins Parktheater im Kurhaus in Göggingen.  Der Plan sieht wie folgt aus:

Die Hinfahrt hat schon mal funktioniert, die sehr knappe Umsteigezeit am Kö war kein Problem.

Für die Rückfahrt verlassen wir die Veranstaltung vorzeitig, da die SWA-App  nur halbstündige Verbindungen nach Hochzoll -Süd anzeigt.

An der Haltestelle haben wir dann aber gesehen, das die Linie 1 nach Lechhausen im Viertelstundentakt verkehrt, aber der Anschluss der Linie 29 nach Hochzoll-Süd nur noch halbstündlich erfolgt.

Letztlich haben die Fahrten wie geplant funktioniert, aber wegen der nur halbstündlichen Anschlüsse innerhalb von Augsburg die Veranstaltung früher zu verlassen ist schon blöd. Bei der stolzen Fahrzeit muss man sich dann auch überlegen, das man in der selben Zeit von Augsburg-Hochzoll aus mit der DB und dem MVV z.B. ins Münchner Volkstheater kommt und dabei die Benutzung des MVV auch schon im Kartenpreis includiert ist.  Warum gibt es die Koppelung von Theaterkarte und Fahrpreis im MVV, aber im AVV nicht?

12.März 2018

Wieder erwarten hat es die ganze Nacht geregnet und die METEOGROUP hat die Prognose in Richtung Regen verändert. Die Chance für den Nahverkehr. Ich bin also um 08:00 Uhr an der Haltestelle Friedrich-Deffner-Straße. Der Bus 30 kommt unmittelbar nach mir an und fährt um 08:01 Uhr ab. Wiedermal zwei Minuten zu früh. Trotzdem erreicht er das Dieselgymnasium pünktlich 08:11 Uhr. Es stimmt also der Fahrplan nicht oder die Fahrer müssten die Tempo-30-Zone missachten oder mehrere Haltestellen auslassen.

Ankunft am Kö um   08:33    Uhr nach eine Gesamtfahrzeit von   32  Minuten.

Das sich die Nachmittägliche Rückfahrt schwieriger gestaltet, scheint zur Regel zu werden. 16:53 Uhr bin ich am Kö. Die Straßenbahnen der Linie 6 sind am Kö schon wieder aus dem Takt. Ein Anschluss am Dieselgymnasium deshalb von vornherein nicht wahrscheinlich. Am Diesel angekommen, wird die Abfahrt des nächsten 30ers in 7 Minuten angezeigt. Um nicht blöd herum zu stehen, geh ich schon mal zu Fuß los. Um 17:20 bin ich dann an der Trettachstraße. Hier sollte der 30er um 17:20 fahren. Da er mich nicht überholt hat, kann er auch nicht schon weg sein. Als er 16:25 immer noch nicht da ist, entschließe ich mich zur Kreuzung zu gehen, um nach dem 29er Bus zu sehen. Unsere Schwäbisch-sparsamen Stadtwerke haben nämlich stadtauswärts auf die elektronischen Abfahrtstafeln verzichtet. Deshalb muss ich mir einen Platz suchen, von dem ich beide Haltestellen einsehen kann.

Als erster kommt dann doch der 29er. Der hätte 17:26 Uhr fahren sollen und fährt 17:28 Uhr. An der Deffner Straße steige ich 17:33 aus. Fazit der Rückfahrt: geplante Zeit mit Anschluß am Diesel-Gymnasium: 28 Minuten, realisierte Fahrzeit: 43 Minuten. Prädikat: unbefriedigend

11. März 2018 Jetzt wirds ernst

Jetzt wirds mit dem Autofasten wirklich ernst. Zwischenzeitliches fastenbrechen ist nicht mehr drin. Aber Petrus meint es gut. In der neuen Woche sieht es eher nach Fahrrad als nach Öffis aus.

08. März 2018 Der Frühling meint es gut

Eigentlich ist schon wieder Donnerstag und ich müsste mich mit den Schülern in der Straßenbahn drängeln. Aber der Frühling scheint in den Startlöchern zu stehen. Die Temeratur am Morgen beträgt 14 Grad und die Straßen sind trocken. Ein guter Grund die Fahrradsaison zu beginnen.

Nach genau 28 Minuten komme ich in der Firma an, da ist noch Luft nach oben aber im Vergleich zu Bus und Bahn schon konkurenzfähig.